Selbstzweifel und andere Ungelegenheiten
Days are moving fast, but work goes rather slow, könnte ich mit Bob Dylan singen, wenn ich auf meine eigene Produktivität schaue. Die Arbeit an Gedicht und Prosa kommt nicht recht voran. Es ist nicht so, dass ich nichts schaffe, im Gegenteil, aber es sind zumeist Auftragsarbeiten wie Trauerreden schreiben, Artikel, Rezensionen, Glossen und nicht zuletzt das Werkeln an der neuen Website, die echte Zeiträuber sind.
Wenn ich auf die Gedichte der letzten zwei Jahre blicke, so sind es vor allem erzählerische Gedichte, die sich auf unkonventionelle Weise mit Straßenszenen, Jahreszeiten, skurrilen Friedhofsbegebenheiten und inneren Konvulsionen beschäftigen. Ab und zu findet sich sogar ein recht konservativer Seitenhieb auf zeitgenössische Ansichten, Moden und Gewohnheiten. Noch habe ich mich nicht an ein Prosawerk getraut, aber das Bedürfnis wird dringlicher.
Vielleicht sollte ich mich zunächst an kleinen Prosastücken bzw. –Miniaturen versuchen. Ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden.